Dorfmanagement
Moltkestraße 25

Großübung der Feuerwehr am 2. April 2016

Feuerwehrübung

Die Willicher Einsatzkräfte vor Ort












 

Am Samstag, dem 2. April 2016, fand eine etwa zweistündige Großübung der Willicher Feuerwehr auf dem Gelände der Flüchtlingssiedlung an der Moltkestraße statt. Vor Ort waren neben rund 80 Helfern aus allen fünf Willicher Löschzügen noch etwa 20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und eine größere Anzahl von interessierten Bürgern. Der Zeitpunkt war günstig, schließlich werden in etwa 14 Tagen wahrscheinlich die ersten Flüchtlinge einziehen.


Eine Explosion und ein Brand

Geprobt wurde ein Einsatz, der eine Explosion und einen darauffolgenden Brand in der Siedlung annahm. Da dementsprechend von einer großen Anzahl an Verletzten ausgegangen werden musste (im Katastrophenschutzjargon "Massenanfall von Verletzten (MANV)" genannt), waren besondere Gerätschaften und Spezialeinheiten notwendig. Dazu gehörten auch Zelte, Liegen, Vakuummatratzen, Absaugpumpen und ein Kompressor, der im Ernstfall Strom für die Beleuchtung oder die Heizungsschläuche erzeugen kann.

Schnell waren die Einsatzkräfte vor Ort. Die "Verletzten" wurden dann zunächst einige Meter zu einer ersten Prüfung auf eine Grünfläche in der Nähe gebracht. Im Anschluss wurden sie dann je nach Schwere der simulierten Verletzung in drei auf der Moltkestraße befindliche Zelte mit Behandlungsplätzen transportiert.


Ein positives Fazit der Einsatzkräfte

Die Einsatzleitung zeigte sich nach zwei Stunden sehr angetan von den kurzen Wegen und den kleinen Wohneinheiten in der Flüchtlingssiedlung, die zudem allesamt funkvernetzt mit Rauchmeldern ausgestattet sind. "Dieses Dorf ist für uns Feuerwehrleute optimal", ließ sich die Wehrleiter nach der Übung vernehmen. "Sicherlich hätte man vielleicht den einen oder anderen Übungsabschnitt personell anders besetzen oder die Fahrzeuge noch effektiver stationieren können, aber es ist ja Sinn einer solchen Übung, so etwas herauszufinden.“


Weitere Informationen

Bericht auf rp-online.de

Bericht auf wz.de